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Es wird jetzt keine neue Maske gemalt, wir können die vorher erstellte
Ebenenmaske verwenden. Dafür klickt man mit gedrückter ALT-Taste auf
das Miniaturbild der zuvor erstellten Ebenenmaske in der Ebene darüber.
Jetzt drückt man hintereinander STRG+A (alles wird ausgewählt) und
STRG+C (alles wird kopiert). Danach einmal mit der Maus auf die noch
leere Ebenenmaske der Ebene darunter klicken und wenn alles richtig
funktioniert, sollte man jetzt eine leere, weiße Fläche sehen. Falls
man stattdessen das Bild sieht mit gedrückter ALT-Taste einfach auf das
Miniaturbild der leeren Ebenenmaske klicken.
Bei aktivierter Ebenenmaske drückt man jetzt folgende
Tastenkombinationen: STRG+V (Einfügen), STRG+I (die Maske wird
invertiert) und zuletzt STRG+D (die Auswahl wird entfernt). Mit dieser
Aktion hat man jetzt eine Ebenenmaske für den Hintergrund erstellt und
das Hauptmotiv kann jetzt entrauscht werden.
Nach einem Klick auf das Miniaturbild der Ebene (damit das Bild wieder
zum Vorschein kommt) wählt man erneut Noise Ninja aus. Eine
Profilerstellung kann man sich jetzt sparen, da Noise Ninja automatisch
das zuletzt erstellte Profil verwendet. Im Filter-Menu wählt man jetzt
die Einstellungen für das Hauptmotiv aus. Der Kompromiß lautet, das
Rauschen möglichst gut zu verringern ohne zu viele Details zu
verlieren. Je nach Bild kann man 6 für Strength, 5 für Smoothness und
12 für Contrast oder auch 7/6/12, 8/7/12 oder /9/8/12 eingeben, wobei
die Werte höher sein müssen, wenn es sehr stark rauscht.
Auch kann man größere Werte wählen, wenn statt Fell z.B. ein Insekt mit
glattem Chitinpanzer entrauscht werden soll. Fell hingegen braucht
viele Details und darf nicht zu verwaschen oder glatt wirken.
6. Schritt: Die Hohe Kunst des Hochpassfilterschärfens
 Es geht nun nahtlos weiter, denn ein letzter Schritt fehlt noch: das
Hauptmotiv muß nachgeschärft werden. Bei aktivierter Ebene mit
rauschreduziertem Hauptmotiv (die mittlere Ebene) mit STRG+J eine Kopie
dieser Ebene erstellen. Diese Ebene wird nun nachgeschärft. Hierzu wird
nicht die Unscharfmaske genommen, sondern der Hochpassfilter. Der Grund
dafür ist, daß der Hochpassfilter nicht so sehr für Halos oder andere
Artefakte anfällig ist. Der Hochpassfilter verbirgt sich hinter Filter
– Sonstige Filter – Hochpass. Das folgende Fenster wird ein gräuliches Bild zeigen, einfach den Radius auf 7,0 einstellen und „ok“ drücken.
Das Hauptmotiv sollte jetzt einen starken Grauschleier aufweisen und
überhaupt nicht so aussehen, wie man es will. Kein Grund zur Sorge
aber. Erstmal kann man in Ruhe noch mal kontrollieren, welche Bereiche
nachgeschärft werden (alles, was grau ist) und bei Bedarf die
Ebenenmaske der Nachschärfebene bearbeiten, meist muß man das aber
nicht tun. Wichtig: die Kanten des Hauptmotivs sollen nicht
nachgeschärft werden, idealerweise befindet sich der graue Bereich also
innerhalb des Hauptmotivs mit einem kleinen Rand drumherum. Um jetzt
den Nachschärfeeffekt zu erzeugen muß man den Ebenenkopiermodus der
Ebene von „Normal“ in „Weiches Licht“ ändern.
Die Wirkung ist sofort sichtbar – jetzt auf 100% heranzoomen (nur bei
100% kann man den Nachschärfeffekt beurteilen) und die
Ebenentransparenz auf 0 reduzieren, jetzt ganz langsam die
Ebenentransparenz erhöhen, bis der gewünschte Nachschärfeeffekt
erreicht ist. Man sollte es mit dem Nachschärfen nicht übertreiben. Oft
reichen 30% bis 40% Sichtbarkeit schon aus. Wieviel man nachschärfen
kann hängt auch von der Größe des Bildes und des Hauptmotivs ab, wenn
das Hauptmotiv formatfüllend ist, kann man mehr nachschärfen, ist es
eher klein vor dem Hintergrund braucht man weniger nachschärfen.
Nachdem man mit dem Nachschärfen zufrieden ist, wird das Bild auf die Hintergrundebene mit STRG+SHIFT+E reduziert.
7. Schritt: Der letzte Dreck muss auch noch weg
Meist ist man jetzt fertig, doch bei unserem Hundebild haben wir immer
noch die unzähligen kleinen schwarzen Staubpunkte auf dem Bild, die
manuell so gut wie gar nicht entfernt werden können. Photoshop bietet
aber ein Werkzeug an, das automatisch solche Punkte entfernt. Einfach
im Filtermenu den Rauschfilter und dort „Staub und Kratzer“ auswählen.
Als Radius stellt man 1 Px ein, als Schwellenwert kann man es bei der 0
in diesem Fall belassen. Nachdem man auf OK geklickt hat sind die
unzähligen kleinen, schwarzen Punkte verschwunden und das Bild sieht
endlich sauber aus.
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