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Seite 1 von 2 Schönheit des Wassers
Das Naturelement Wasser ist und bleibt faszinierend. Wasser
das Lebenselixier! Nicht nur die Erde besteht zu 70% aus Wasser, auch das alles
Leben basiert auf dem Naturelement Wasser. Wasser ist aber nicht nur
lebensnotwendig. Es ist auch wunderschön! Und zwar nicht nur aus der alltäglichen
Sichtweise. Jeder kennt die schönen, beeindruckenden Aufnahmen, auf denen ein
Wassertropfen in ein Glas oder ähnliches fällt. Mich haben diese Bilder schon
immer fasziniert!
Deswegen wollte ich einmal selbst erleben und ausprobieren,
wie schwierig es ist solch eine Situation zu fotografieren. Um es vorweg zu
nehmen: Für den Amateur ist es keine leichte Aufgabe!
Das Ziel
Das Ziel war es, die bekannte Wasserkrone zu fotografieren.
Ein ehrgeiziges Ziel, wie sich herausstellte. Nach einigen Testaufnahmen wurde
das Ziel entschärft – es sollten Aufnahmen von der Schönheit und den Formen von
Wasser werden. Die Aufnahme musste als one-man-show gelingen.
Technik und Aufbau
Mit meinen bescheidenen Mitteln war die Frage groß nach dem
wie. Wie sollte so ein Aufnahme ausgeführt werden? Statt lange zu
recherchieren, habe ich einfach selbst alle möglichen Tricks ausprobiert. Es sollte ein Glas, mit Wasser gefüllt, als Ausgangsbasis
dienen. Das Glas stellte ich auf einen wasserfesten Tisch. Ein Handtuch immer
griffbereit. Ein mit Wasser gefüllter
Behälter diente als Wasservorrat.
{mosgoogle}
Die EOS 350D Kamera wurde mit dem Canon 100-400 Teleobjektiv
ausgerüstet und mit der passenden Nahlinse (500D) versehen. Schließlich wurde
sie dann auf das Stativ montiert. Der Abstand Objektiv – Glas betrug nur ca. 30 cm. Die
Fotografie sollte bei 400mm Brennweite und stark abgeblendet erfolgen.
Tiefenschärfe war bei dem Winkel zum Glas / Motiv extrem wichtig!
Erste Belichtungstests ergaben, dass viel zusätzliches Licht
erforderlich war. So musste der Canon 420EX Blitz und ein starkes Zusatzlicht
benutzt werden. Für den Blitz benutzte ich NiCD Akkus, welche den Blitz nach
einer Auflösung etwas schneller aufladen als NiMH Akkus.
Ausgelöst wurde mit ca. 1/2000 Sekunden bei mäßiger ISO von
400. Der Fokus wurde manuell auf die Vorderkante vom Glas gerichtet. Die tiefere
Schärfe durch Abblenden erreicht.
 
 
 
 
Sturm im Wasser-Glas
Da ich das Experiment allein durchführte, war die
Realisation komplex. Es musste ein Wassertropfen fallen gelassen und
gleichzeitig, zum richtigen Zeitpunkt, ausgelöst werden.
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