Motivation - Warum fotografieren?
Heutzutage fotografiert fast jeder. Jeder der ein Handy hat,
kann Fotos machen. Kameras, fast so flach wie Kredikarten, bevölkern die
Handtaschen. Alles und jede Situation wird geknippst. Fotos überschwemmen die
heimischen Festplatten und das Internet. Die Qualität bleibt dabei allerdings
auf der Strecke. Fotografieren kann man das bestimmt nicht nennen.
Fotografie ist eine Kunst die man vielleicht erlernen kann –
aber viel mehr hat man sie im Blut oder nicht. Das Gefühl für das richtige,
interessante, außergewöhnliche Motiv. Die Geduld Situationen zu beobachten und
nicht direkt abzudrücken. Die Liebe zum Detail und der Perfektion. Das macht
die Fotografie für mich aus.
Die Kamera als Mittel zum Zweck
Heutzutage herrscht gerade zu ein Materialkult. Es muss
immer das beste und neuste sein. Man fängt lieber ganz oben an, als ganz unten.
Dabei lehrt einen das Leben doch, dass es besser ist von vorne anzufangen.
Grundlagen erlernen, langsam mit seinem Hobby zu wachsen.
Auch eine simple Kaufhauskamera hat Potential! Der manuelle
Modus ist mittlerweile auf fast jeder Digitalkamera integriert. Allein die
Beherrschung von Blende, Fokus und Belichtungszeit ist schon der wichtigste
Schritt am Anfang. Ich kann nur jedem raten, vorrangig zu fotografieren und
nicht sich exzessiv in Datenblättern der verschiedenen Kameras zu vertiefen.
Bunt & unerschöpflich
Unsere Welt und all das was uns umgibt, bietet unendliche
fotografische Motive und Möglichkeiten. Sei es die Natur-, Sport-, Portrait-
oder Architekturfotografie. Überall gibt es spannende Motive. Man muss sie nur
erkennen.
Fotografen gibt es viele. Sehr viele sogar. Schaut sich der
Einsteiger deren Ergebnisse an, ist er manchmal eingeschüchtert und sagt sich:
Warum noch fotografieren – es ist ja schon so gut wie alles in totaler
Perfektion abgelichtet.
Diese Annahme ist falsch. Es wird niemals einen Zustand
geben, bei dem alles erfasst und entdeckt wurde. Die Welt lebt und verändert
sich andauernd. Die Profis beherrschen ihr Handwerk perfekt, müssen aber die
Fotografie zum Lebensunterhalt anwenden.
Gerade die Stockfotografie lehrt, dass schöne Motive nicht
immer Geld wert sind. Dem Amateur bleibt damit ein riesiges Feld, wo er einzigartige
Aufnahmen machen kann, die noch keiner zuvor gemacht hat. Man sollte seinem
Hobby immer treu bleiben und das fotografieren, was einem Spaß macht. Die
Begeisterung und die Liebe zur Fotografie wird automatisch zum Erfolg führen.
Allzeit spannende Motive!
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