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Meade LX200 Teleskop - Die Fakten

Einsatz vom Meade LX200 Teleskop zusammen mit den Kameras Meade Pictor 416, Canon EOS 350D und Philips ToUCam - Komplette Computersteuerung & Autofokus mit DSLR Focus 3.0 - Stationärer Einsatz - Gute Nachführung - DeepSky Fotografie

Meade LX200 Teleskop - Bewertung

Stärken: Funktionierendes Gesamtkonzept - Perfekte Automatisierung - Bedienung sehr angenehm und problemlos - ausreichend lichtstark - besonders stabil  - Astrofotografie geeignet

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Gekühlte CCD Kamera - Pictor Drucken
Freitag, 24. August 2007
 

Die Luft über uns ist immer in Bewegung. Mal mehr mal weniger. Deswegen flackern die Sterne auch gerne - übrigens der häufigste Grund für UFO Meldungen. Die Intensität der Luftzirkulation wird als Seeing bezeichnet. Je schlechter das Seeing ist, desto weniger scharf kann das Teleskop abbilden. Das Fotoobjekt "verwackelt" minimal. Bei einer längeren Belichtung wird aus dem punktförmigen Stern so eine kleine Scheibe. Um nun das bestmögliche Bild zu bekommen, muss ein Kamerapixel so groß sein, wie der  verwackelte Stern. Wenn man diese Regel beachtet, werden die Aufnahmen deutlich besser. Eine Folgeerscheinung: Die Vergrößerung der Aufnahmen ist fast vollkommen identisch - die Größenverhältnisse also gut vergleichbar!

Diese Gesetzmäßigkeit ist einzig abhängig von der Pixelgröße der Kamera. Die Pixel der Pictor 416XTE sind etwas größer als die der Canon EOS 350D - somit ist die Vergrößerung der Pictor etwas geringer! Bei Missachtung dieser Regel ergeben sich folgende suboptimale Darstellungen:

 

 

Image
Folgen von falschem Samling: zu geringe Vergrößerung - optimale Vergrößerung - zu hohe Vergrößerung

 

Vorteile

Der große Vorteil dieser Kamera ist, wie schon erwähnt, die Fotografie von besonders lichtschwachen Objekten. Dies sind im Besonderen Galaxien und sehr dunkele Gasnebel. Der direkte Vergleich von der Astrokamera Pictor gegen die Canon EOS 350D zeigt den immensen Vorteil einer gekühlten Kamera. Die Bedienung ist nach langer Eingewöhnung optimal und stabil. Die Automationsmechanismen nehmen viel Arbeit ab und machen Spaß, da sie sehr gut funktionieren. Die Aufnahmen von Galaxien, Nebeln, Kugelsternhaufen sind sehr zufrieden stellend - nach der Bildbearbeitung.

 

Nachteile

Die Pictor 416XTE ist anfänglich deutlich komplizierter in der Bedienung und schießt in der jetzigen Konfiguration "nur" s/w Aufnahmen. Das Bildfeld ist deutlich kleiner und die größeren Pixel resultieren in einer geringeren Vergrößerung. Zudem ist die Bildnachbearbeitung mittels der Kalibrationsframes nicht jedermanns Sache und will verstanden sein, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Gerade die Flatfields sind nicht einfach und gelingen am besten mit einer selbstgebauten Flatbox - nicht gerade einfach. Die SCSI Anbindung an den PC ist total veraltet, wenn auch schnell genug. Falls ein Kabel sich lösen sollte, bricht mein gesamtes System zusammen. USB ist da viel flexibler.

{mosgoogle} 

 

Zielobjekte 

Galaxien mit geringem Farbanteil, sehr lichtschwache Objekte



Letzte Aktualisierung ( Samstag, 24. November 2007 )
 
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