|
Sonntag, 2. September 2007 |
|
Seite 6 von 6
Geplante Maßnahmen
Ich setze nun auf das kürzlich erst durchgeführte Softwareupdate der
Teleskopsoftware. Mir scheinen die Fehlererscheinungen absolut
softwareseitig bedingt zu sein. Das Teleskop schein andauernd neu zu
positionieren, wie man anhand der Bilder sieht. Es sind keine
Gemeinsamkeiten zu erkennen. Zudem werde ich die parallaktische
Ausrichtung perfektionieren und somit den letzten Fehlergrund
eliminieren. Schließlich werde ich ein Dokument verfassen, in dem ich
die genaue Aufbauabwicklung des ETX notiere. Nur so kann der
Fehlergrund eingekreist werden. Der Hoffnungsschimmer besteht in der
Tatsache, dass es tatsächlich getunte ETX Teleskope gibt die extrem gut
nachführen.

Gegengewichtssystem
Schon
von Anfang an war klar: ohne ein Gegengewichtssystem kann ich nicht mit
der EOS 350D fotografieren. Die Motoren werden bei nicht ausgeglichenen
System überansprucht und verlieren vermutlich an Genauigkeit. Die große
Frage war nun: wie soll es realisiert werden?
Es gibt
ein solches System im Zubehörmarkt. Leider ging der Test an meinem ETX
negativ aus. Dieses System war viel zu schwach in seiner Wirkung. Also
blieb nur der Weg für eine eigene Konstruktion, die ich mit Hilfe eine
Schlosserwerkstatt und einer CNC Fräsmaschine realisierte. Der beste
Weg erschien mir die Nutzung der unter dem Tubus angebrachten zwei
Gewindelöcher. Um einen möglichst großen Hebel mit möglichst
ausreichender Gesamtwirkung zu bekommen, habe ich die rechts
dargestellte Konstruktion gewählt.
Das
Ergebnis übertraf meine Erwartungen! Das Kameragewicht wird perfekt
ausgeglichen. Die Motoren des Teleskops bewegen das Gesamtsystem nun
spielend. Die Kupplungen rutschen zu keinem Zeitpunkt durch. Zudem ist
die Verstellbar- und Montierbarkeit des Gegengewichts sehr gut. Da ich
als Material Edelstahl gewählt habe, kann der Tau keinen Schaden
anrichten. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 50 EUR.
Stärken
Hohe Mobilität und sehr gute Optische Eigenschaften zeichnen das ETX
aus - es ist außerordentlich leicht und in der visuellen Astronomie
sehr leicht zu bedienen. Das Gesamtpaket ist preislich und
ausstattungstechnisch sehr fair und ideal für Einsteiger.
Schwächen
Die innere Verarbeitung ist unnötig schlecht. Das Überfetten ist
dadurch motiviert, dass man bloß nicht in 15 Jahren einmal nachfetten
muss. Der Preis: Katastrophale Nachführung auch visuell. Erst nach
hohem Zeitaufwand ist das ETX bereit für eine ernsthafte Nutzung.
Bestimmt nichts für Anfänger die auch mal die Kamera hinten ran
schrauben wollen.
Zielobjekte
Alles was mit der Öffnung erreichbar ist - Planeten und lichtstarke Galaxien sowie einfache planetarische Nebel
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 Nächste > Ende >> |
|
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 2. September 2007 )
|