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Sonntag, 2. September 2007 |
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Noch ein Wort zu den Referenzsternen
Die Wahl der richtigen Referenzsterne scheint besondere Wichtigkeit in
Bezug auf die Positioniergenauigkeit zu haben. Ich verwende das
Programm LX200 Best Pair welches die besten Referenzsternkombinationen
zur aktuellen Minuten vorschlägt. Absolut top!
Nachführung
Das wichtigste bei der Astrofotografie ist eine sehr genaue
Nachführung. Aufgrund der Erddrehung scheinen die Sterne während einer
Nacht über den Himmel zu wandern. Sternbilder gehen auf und wieder
unter. Die Planeten bewegen sich zudem auf eigenen Bahnen. Je höher man
vergrößert desto eindrucksvoller zeigt sich die Erddrehung. Schon bei
der Stativfotografie mit Vergrößerungen von maximal 6-fach ist die
Erddrehung nach ca. 5 Sekunden Belichtungszeit ein massives Problem.
Das ETX vergrößert sinnvoll bis 250-fach! Hier rasen die Sterne dann
durch Gesichtsfeld.
Somit muss die Erddrehung motorisch auskorrigiert werden. Es gibt zwei verschiedene Methoden:
Azimutale Ausrichtung
Bei dieser Aufstellung des Teleskops (siehe oben) wird über die
Rektaszension (horizontale Achse) und die Deklination (vertikale Achse)
nachgeführt. Da ich im Test gelernt habe wie viel besser die
Nachführung mit parallaktischer Ausrichtung ist, kommt eine azimutale
Ausrichtung beim ETX für mich nicht mehr in Frage.
Parallaktische Ausrichtung
Bei dieser für die Astrofotografie optimalen Ausrichtung wird das
Teleskop auf einer Polhöhenwiege aufgebaut. Diese Wiege ist beim ETX
Stativ schon integriert. Idee ist, das Teleskop mit seiner zentralen
Achse auf den wahren Himmelspol auszurichten (liegt nicht genau im
Polarstern, sondern ca. 1° daneben!). Nun muss das Teleskop nur noch
über die Rektaszension (horizontale Achse) nachgeführt werden. Eine
Fehlerquelle weniger was die ungenaue Nachführung angeht. Die
verbleibende Nachführachse kann, genauso wie beim LX200, in ihrer
Qualität jetzt noch deutlich verbessert werden: mit SMART Drive.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 2. September 2007 )
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