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fcsmobile (8 comments) |
| Grundlagen |
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| Freitag, 24. August 2007 | |
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Glücklicherweise ist die Fokussierung bei der Piggybackfotografie nicht so komplex wie bei allen anderen Aufnahmetypen. Je geringer die Vergrößerung ist, desto größer ist die "Schärfeebene". Der Begriff stellt den Bereich dar, wo der Fokus scharf ist. Bei Sternfeldaufnahmen kann ich somit nicht so schnell über den Fokus schießen, habe also mehr Toleranz in der Fokusgenauigkeit. Bei Vollmond gestaltet sich die Fokussierung als ein Geschenk. Mit der Autofokusfunktion der Kamera wird der Mond anvisiert und scharf gestellt. Zur Sicherheit wird das Objektiv nun auf manuellen Fokus umgestellt, so das die Einstellung nicht verloren geht. Nun kann es losgehen. In den kurzen Neumondphasen muss per Sucher scharf gestellt werden. Einige kurze Testaufnahmen dienen zur genaueren Fokuskontrolle.
VorteileDie Sternfeldfotografie hat ihren Reiz in vielen Richtungen. Zum einen kann unser herrlicher Galaxienarm als Objekt der Begierde dienen, zum anderen die jährlich mehrfach auftretenden Meteorströme. Während dieser besonderen Phasen "kollidiert" unsere Erde mit einem alten, dünnen Band von Kometenstaub - Reste eines Kometenschweifes. So treten extrem viele Sternschnuppen auf. Ein reizvolles Fotoobjekt! Die Piggy Back Fotografie ist der ideale Einstieg in die Astrofotografie. Da die Nachführung noch nicht so genau laufen muss, und auch die Zielobjektpositionierung sehr einfach ist, stellen sich schnell erste Erfolge ein. Zudem kann jede vorhandene Kamera eingesetzt werden: von der Prosumer Digicam bis zur Spiegelreflex. NachteileDennoch wird einem schnell klar: für gute Ergebnisse bedarf es perfektem Seeing - Wolken zerstören jede Aufnahme. Reizvolle Galaxienarm Aufnahmen sind zudem nicht gerade einfach. Hohe Belichtungszeiten erfordern schon eine gute Nachführung. Die Wahl der richtigen Blende / Belichtungszeit ist zudem nicht einfach. Erfahrungswerte sind goldwert. Nicht zu vergessen ist die richtige Standortwahl! Der Airglow von nahe gelegenden Städten, Dörfern, oder wie bei mir Flugplätzen (Ramstein) lassen die Aufnahmen in Helligkeit versumpfen. So lassen sich nie herausragende Aufnahmen erstellen. Somit: Möglichst weit in die Pampa fahren und viel Glück mit dem Wetter haben. ZielobjekteDie "Milchstraße" sowie Meteorströme sind ideale Objekte für diese Art von Astrofotografie. |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 1. September 2007 ) |