Astrofotografie
Astrofotografie - Faszination Weltraum
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fcsmobile (8 comments) |
| Astrofotografie - Faszination Weltraum |
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| Montag, 7. Januar 2008 | ||
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Mit einer Kamera kann man Licht für längere Zeit auf einen Chip oder Film bannen. Je länger die Kamera belichtet, desto mehr Licht fängt sie ein. So können auch schwach leuchtende Objekte gesehen werden. Mittlerweile dominieren digitale Kameras den Markt. Nicht zu unrecht! Ein digitaler Sensor verliert mit steigender Belichtungszeit seine Empfindlichkeit nicht. Eine normaler analoger Film wird von Minute zu Minute unempfindlicher. So kann mit einer CCD Kamera (Charged Cuppled Device) in kürzerer Zeit mehr Licht eingefangen werden. Zudem ist der Vorteil der digitalen Kamera natürlich die direkte Sichtbarkeit des Fotos. So kann der Fotograph sofort beurteilen wie er die Aufnahme noch optimieren kann.
Das Weltall besteht aus vielen verschiedenen Objekten. Kugelsternhaufen, Galaxien, planetarische Nebel, Kometen, Planeten, ... Jedes Objekt hat seinen eigenen Reiz. Galaxien beeindrucken durch ihre verschiedenen Formen wie zum Beispiel Balkengalaxien, irreguläre Galaxien und Spiralgalaxien. Planetarische Nebel reizen durch ihre wunderschöne Farbe. Planeten locken durch sichtbare Details in Atmosphäre und Oberfläche. Kugelsternhaufen, eine kugelförmige Ansammlung von hunderttausenden von Sternen, verblüffen den Beobachter.
So ist es nicht schwer zu verstehen, dass dieses Hobby viel Spaß machen und begeistern kann. Wer einmal ein schönes Foto geschossen hat bekommt Lust auf mehr!
Natürlich ist die Astrofotografie auch eine große Herausforderung. Zuerst einmal besteht das Problem darin, dass man bei längere Belichtungszeit die Erddrehung rauskorrigieren muss. Sonst entstehen keine scharfen Bilder, sondern Strichspuren und verwaschene Aufnahmen. Diese Korrektur ist nicht sehr einfach. Jedes Teleskop hat seine Fähigkeiten. So kann ich in der Praxis mit dem großen Meade LX200 Teleskop gerade einmal fünf Minuten am Stück belichten. Andere herausfordernde Themen sind die Fokussierung (ein Autofokus gibt es in dem Sinne nicht), die Anschaffung von entsprechendem Material und damit die Kosten und auch die Bildbearbeitung.
Da uns das Weltall nicht wegläuft und uns alle lange überleben wird, besteht keine Eile für den Fotografen. Ganz im Gegensatz zur konventionellen Fotografie. Auf der Erde ist alles vergänglich. Im Weltall läuft alles viel langsamer ab - uns erscheint es quasi unvergänglich.
Der Hobby Astrofotograf wird deswegen sein Hobbie das Leben lang ausüben können! Auch wird er sein Leben lang neue Objekte im Weltall finden und niemals Langeweile aufkommen.