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Stativ - Grundlagen Drucken
Freitag, 24. August 2007

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Einführung

Da ich die EOS 350D im Jahr 2005 besonders in Hinsicht auf die Astrofotografie anschaffte und ich noch kein ETX Teleskop besaß habe ich meine ersten Astro-Erfahrungen mit dieser tollen Kamera auf einem Stativ montiert gemacht. Dies war ein absolut richtiger Start um die Grundlagen der Astrofotografie zu erlernen. Auch mit solch einfachen Mitteln kann man interessante Ergebnisse erzielen.
 

Technisches

Aus technischer Sicht gibt es keine großen Herausforderung. Die Objektivwahl ist absolut freigestellt und nur ein Stativ wird benötigt - idealer Weise ein stabiles. Nun ist die Tatsache bei diesem Einsatz wichtig, dass die Erddrehung die Aufnahmen "verschmiert". Je höher die Vergrößerung ist, desto kürzer ist die mögliche Belichtungszeit ohne störende Sternbewegung. Diese liegt um die 1-25 Sekunden, je nach Brennweite.

Somit ist diese Aufnahmetechnik besonders geeignet für die einfache Spektralanalyse von Sternen, Mondfotografie und ansatzweiser Langzeitbelichtung per so genanntem Stacking. Planeten können auch mit den stärksten (damit auch unbezahlbaren) Teleobjektiven nicht gut fotografiert werden.

Spezielle Einsatzgebiete

 
Visuelle Spektralanalyse
Jeder Stern strahlt in seiner eigenen schönen Farbe. Dies wird einem nicht direkt bewusst, wenn man abends den sternenklaren  Himmel beobachtet. Man kann es mit etwas Übung aber dennoch ausmachen. Rote, weiße, orange Farben dominieren. Dies kann man auch auf dem CCD Chip festhalten.
Der einfache Trick ist, einfach einen Himmelsauschnitt etwas länger zu belichten. Sobald die Sterne "anfangen sich zu bewegen" (Erdrotation) ziehen sie unterhalb ihrer Spur ihre Farbe mit sich. Am besten ist ein Blick in die zugehörige Bildgalerie mittels der Buttons oben oder unten.
 
Image
Canon EOS 350D montiert auf Manfrotto Stativset - ein Garant für tolle Ergebnisse!
Mondfotografie
Unser Nachbar, der Mond, ist das ideale Objekt für fotografische & visuelle Entdeckungsreisen. Wichtig ist hier ein starkes Teleobjektiv - mindestens 300mm Brennweite sind eine gute Grundlage. Mit 600mm bekomme ich den Mond formatfüllend auf den Sensor. Nicht selten kann man sogar den Autofokus der Kamera benutzen, da der Mond genügend Licht liefert. Die Belichtungszeit sollte man aber manuell wählen. Der Mond ist bei automatischer Anmessung immer überstrahlt. Bei der Mondfotografie sind besonders wichtig: Stabiles Stativ, korrekte Belichtungszeit (nicht zu lang wg. Erddrehung), aktivierte Spiegelvorauslösung und Fernauslöser. Um schöne Mondpanoramen herzustellen, ist diese Technik somit am geeignesten. Teleskope sind nur für Detailaufnahmen geeignet und dann ist die Philips ToUCam einzusetzen um das Seeing (Luftzirkulation) "auszuschalten" - weiteres erfahren Sie beim entsprechenden Aufnahmesystem in der Übersicht.



Letzte Aktualisierung ( Montag, 8. Oktober 2007 )
 
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